Anträge

04.09.2020

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Einführung einer Tourismusbuslinie Naturpark Lauenburgische Seen im HVV zu prüfen und diese ggf. mit den Herren Patrik Rösen und Günter Schmidt (HLMS) sowie mit dem Fachdienst Naturpark Lauenburgische Seen abzustimmen. Dabei sind die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen.

 

Sachverhalt: Für die Planung und Weiterentwicklung Naturpark Lauenburgische Seen gerade in Bezug auf den ÖPNV ist es erforderlich, das Mobilitätsangebot auf die Bedürfnisse der Erholungs- suchenden einzustellen. Die Verkehrsmittelauswahl für die Besucher Naturpark Lauenburgische Seen ist stark eingeschränkt. Gerade Besucher aus dem Südkreis sind auf einen PKW angewiesen. Im Arbeitskreis Naturparkplan Lauenburgische Seen ist zum wiederholten Mal auf die Wichtigkeit einer besseren Anbindung an den ÖPNV hingewiesen worden und der Wunsch geäußert die „letzte Meile“ mit dem ÖPNV zu erschließen.

 

Für die Fraktion der AfD im Kreistag
Herzogum Lauenburg
René Franke                            ­­­­­­­­­­­­­­­­­

 

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DatumFreitag, 09. Oktober 2020 11:41
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Herr Franke erläutert den erneuten Antrag. Frau Best bittet um eine Mitteilung der Verwaltung zu der Tourismusbuslinie, die es bereits in der Vergangenheit gab. Herr Brandt weist darauf hin, dass die HLMS derzeit ein Konzept erstellt und es sinnvoll wäre, dieses abzuwarten. Herr Yomi teilt mit, dass es vor über 15 Jahren bereits eine Tourismusbuslinie gab. Das Angebot wurde aufgrund mangelnder Nachfrage eingestellt. Details sind ihm aktuell nicht bekannt. Er weist aber darauf hin, dass es sich bei einer solchen Linie immer um ein Zuschussgeschäft handeln wird. Dass es nicht den einen touristischen Hotspot im Kreisgebiet gibt, mache die Erstellung eines attraktiven Angebotes für Touristen enorm schwierig. Herr Sauerland fügt hinzu, dass es sich um eine Ergänzung zum Budget handeln und die Tourismusbuslinie sehr teuer werden würde. Für eine Entscheidung würden Zahlen von Seiten der Verwaltung benötigt. Herr Franke teilt mit, dass der touristische Hotspot aus seiner Sicht der Uhlenkolk sei.

Beschluss: Der Antrag wird von der Verwaltung aufbereitet und dann zur Entscheidung vorgelegt.

Abstimmungsergebnis: einstimmig

Antrag der Fraktion der AfD im Kreistag

An den Kreistag Herzogtum Lauenburg

Betr. Autobahnknotenpunkt Geesthacht

Das als „Ortsumgehung Geesthacht“ bezeichnete Straßenbauvorhaben, dass sich derzeit im planerischen Endstadium befindet und in das zuletzt noch Vorschläge aus verschiedenen Eingaben eingearbeitet wurde, soll um eine weitere Eingabe des Kreistages Herzogtum Lauenburg erweitert und optimiert werden, die zwar seitens verschiedener Bürger wie auch unserer Partei schriftlich vorgebracht wurden, aber noch nicht zur weiteren Diskussion gekommen ist, obwohl die Folgewirkung von großer Bedeutung ist. Die Zusammenführung der A25 aus Hamburg und der zukünftigen A21 aus dem Norden, sowie die Verkehre aus Lauenburg und Geesthacht werden in diesem Projekt zusammengeführt, das also in näherer Zukunft eine bedeutenden Autobahnknotenpunkt darstellen wird. Die Planung sieht nun vor, diesen Knotenpunkt in Teilen, d.h. den Zu- und Abfluss des Verkehrs nach Süden Richtung Niedersachsen) sowie nach Geesthacht und Lauenburg wie eine normale Kreuzung zu behandeln, d.h. mit solche den Verkehrsfluss extrem disharmonisierenden Ampelsystemen auszurüsten. Daher möge der Kreistag eine Eingabe verabschieden, die dieses Autobahnkreuz als ein solches behandelt und ampelfreie ,zweispurige (plus Ausfahrtspur) Zufahrtskreisel fordert, die teilweise unter dem sowieso geplanten Brückenbauwerk verlaufen können. In spätestens 10 Jahren würde ein solcher Umbau sowieso nötig, so dass schon heute diese Kosten eingespart werden können.

 

Dr. Holger G. Stienen

für die AfD- Fraktion im

Kreis Herzogtum Lauenburg

Antrag der Fraktion der AfD, Dr. Holger Stienen, Klaus Rinke

An den Kreistag Herzogtum Lauenburg

Betr. Ausbau B404/A21

Der Kreistag möge eine Resolution an die zuständigen Gremien, Landes- und Bundesparteien und Behörden verabschieden, einen Ausbau der B404 zur A21 zügig voranzutreiben, Vierspurigkeit sicher zu stellen und eine Aufnahme nebst der Herstellung einer adäquaten Elbquerung mit Priorität in den Bundeswegeplan aufnehmen zu lassen.

Begründung:

Das Projekt wurde von der Mehrheit der Parteien im Prinzip stets gewollt, wurde aber immer nur verzögert und scheibchenweise beschlossen. Derzeit wird ein Teilstück Richtung Schwarzenbek wieder nur dreispurig ausgebaut. Von der einstmals groß angekündigten Osttangente um Hamburg kann auch heute noch lange nicht gesprochen werden. Nach Fertigstellung würde diese den Fernverkehr aus dem Norden und Nordosten Richtung Süden über die Elbe und im Anschluss an das Autobahnnetz in Niedersachsen bündeln und den Last- und Schwerverkehr von den Kreis- und Bundesstraßen im Kreis Herzogtum Lauenburg und somit aus den Gemeinden im Kreis abziehen und entspräche einer prognostizierten, weiteren Zunahme der Verkehrsströme auch in unserer Region.

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