Der Kreis Herzogtum Lauenburg

Der Kreis ist der südlichste Kreis im Bundesland Schleswig-Holstein und gehört zur Metropolregion Hamburg. Er grenzt im Nordwesten und Norden an den Kreis Stormarn und an die kreisfreie Stadt Lübeck, im Osten an den Landkreis Nordwestmecklenburg und an den Landkreis Ludwigslust-Parchim, beide in Mecklenburg-Vorpommern, im Süden auf der anderen Seite der Elbe an den Landkreis Lüneburg und an den Landkreis Harburg in Niedersachsen und im Westen an das Land Hamburg.

Der öffentliche Personennahverkehr im Kreisgebiet wurde 2003 in den Hamburger Verkehrsverbund eingegliedert. Die größte Stadt ist Geesthacht. Die Anbindung an das Autobahnnetz erfolgt über die A1 (Hamburg-Lübeck) im Westen, die A25 (Geesthacht-Hamburg) im Süden, A24 (Hamburg-Berlin) und die A20 (Lübeck-Rostock) im Norden.

Der Kreis enthält mit dem Sachsenwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Schleswig-Holsteins und mit dem Naturpark Lauenburgische Seen einen der ältesten Naturparks in Schleswig-Holstein. Der Kreis war seit dem 14. Jahrhundert ein Herzogtum; nach der Angliederung an die preußische Provinz Schleswig-Holstein 1876 durfte der neue Kreis als Reminiszenz an seine Vergangenheit die Bezeichnung „Herzogtum“ weiterführen. Sie hat sich bis heute im amtlichen Namen des Kreises erhalten.

Verwaltungssitz des Kreises und Sitz des Kreistages ist Ratzeburg. Kreistagspräsident ist seit 2003 Meinhard Füllner (CDU).

Bei den Kommunalwahlen am 6. Mai 2018 ergab sich folgendes Ergebnis: CDU 35,9% (18 Mandate), SPD 24,8% (12 Mandate), Grüne 18,1% (9 Mandate), AfD 7,7% (4 Mandate), FDP 6,8% (3 Mandate), Die Linke 3,8% (2 Mandate), Freie Wähler 2,4% (1 Mandat).

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